Nachgefragt

„Zufrieden wäre zu viel gesagt“

Thomas Lange, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der GermanFashion, Modeverband Deutschland e. V., sieht noch Klärungsbedarf bei der Umsetzung der neuen PSA-Verordnung. Welche Punkte ihn konkret stören, verrät er im Interview mit Regel Recht aktuell.

„Normen dienen Wissenschaft und Praxis als richtungsweisende Arbeitsunterlagen“

Die DIN-Normen kennt wahrscheinlich jeder oder hat zumindest schon einmal mit ihnen zu tun gehabt. Bei den VDI-Richtlinien oder den Arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen sieht es schon anders auch. Doch was für einen Stellenwert für den Arbeitsschutz haben DIN-Normen, VDI-Richtlinien oder AWE? Regel-Recht aktuell hat bei Oliver Boergen, Senior Manager Externe Kommunikation von DIN e. V., nachgefragt.

„Die Ergänzung der Berufskrankheitenliste richtet sich nach dem medizinisch wissenschaftlichen Erkenntnisstand“

Dr. Carsten Fritz, Bereich Berufskankheiten in der Abteilung Versicherung und Leistungen der DGUV Foto: Jannik Becker/DGUV

Ab wann wird eine Krankheit zur Berufskrankheit? Dazu hat Regel Recht aktuell bei Dr. Carsten Fritz aus dem Bereich Berufskankheiten in der Abteilung Versicherung und Leistungen der DGUV nachgefragt.

„Die Intimsphäre ist tabu“

Peter Kaumanns ist Fachanwalt für IT-Recht bei der Kanzlei Terhaag & Partner Rechtsanwälte. Foto: Terhaag & Partner Rechtsanwälte

Dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter mit Videokameras überwachen? Und wenn, unter welchen Bedingungen? Regel Recht aktuell hat nachgefragt bei Peter Kaumanns, Fachanwalt für IT-Recht der Kanzlei Terhaag & Partner Rechtsanwälte aus Düsseldorf.

„Jeder Arbeitnehmer unterliegt einem relativen Alkoholverbot“

Ende März sorgten zwei BMW-Mitarbeiter für Aufsehen. Die beiden Männer, die im Münchner Werk des Autoherstellers beschäftigt waren, hatten betrunken und bekifft für einen Produktionsstopp gesorgt. Das Fließband stand rund 40 Minuten lang still. Der Schaden beläuft sich laut BMW auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Doch ist der Konsum von Alkohol während der Arbeit überhaupt erlaubt? Regel Recht hat aktuell hat nachgefragt bei Maximilian Wittig, Fachanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Wittig Ünalp Rechtssanwälte.

„Wir bemerken sie nicht“

Ernest Cid ist Vorstandsvorsitzender des Messgeräteherstellers Wavecontrol.

Die „Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder“ – kurz EMFV – ist Ende 2016 erlassen worden. Ernest Cid, Vorstandsvorsitzender des Messgeräteherstellers Wavecontrol, erläutert die Auswirkungen.

„Den Arbeitgeber auffordern, Vorschriften einzuhalten“

In den Unfallverhütungsvorschriften und den darauf basierenden Verordnungen ist klar geregelt, was Arbeitgeber machen müssen, damit die Beschäftigten sicher und gesund arbeiten können. Doch nicht immer halten sich Arbeitgeber an Verordnungen. Welche Rechte greifen, wenn Vorschriften nicht eingehalten werden, das erklärt Thorsten Blaufelder,

Normung ist stark marktgesteuert

Die Normung ist ständig in Bewegung. Eingefahrene Strukturen brechen auf, neue Handlungsfelder entstehen. Angela Janowitz, stellvertretende Leiterin der KAN-Geschäftsstelle, spricht im Interview über die Entwicklung neuer Normen, die Freihandelsabkommen CETA und TTIP sowie Normung im Zeitalter der Globalisierung.

„Wer die Regeln befolgt, hat das Notwendige getan“

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ein umfassendes Regelwerk zum Arbeitsschutz erarbeitet. Es unterstützt Betriebe und Beschäftigte darin, Arbeitsplätze gesund und sicher zu gestalten. Marcus Hussing, stellvertretender Leiter Abteilung Sicherheit und Gesundheit bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), erklärt im Interview die Unterschiede und Rechtskraft von Regeln,

„Scheinwerkverträge sind in Zukunft nicht mehr möglich“

Der Bundesstag hat kürzlich die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) beschlossen und damit einer Neuregelung von Leiharbeit und Werkverträgen zugestimmt. Wichtige Punkte der Reform sind: die Einführung einer Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten, Equal Pay nach neun Monaten sowie die klare Kennzeichnung der Arbeitnehmerüberlassung im Vertrag – auch bei Werk- oder Dienstverträgen.

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