Psychische Belastungen sind ein zentrales Thema im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dennoch fällt es vielen Unternehmen schwer, diese Gefährdungen zu erkennen und Belastungen vorzubeugen. Dr. Katja Schuller und Dr. David Beck von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erklären, warum das so ist und wie Betriebe das Thema angehen können.
Viele Führungskräfte wirken nach außen souverän – doch innerlich zweifeln sie an ihrer eigenen Kompetenz. Erfolge? Zufall oder Resultat glücklicher Umstände. Dieses sogenannte Hochstapler-Syndrom bleibt in Unternehmen oft unsichtbar, kann aber Führungsqualitäten und Gesundheit der Betroffenen erheblich belasten.
Zwischen Meetings, Deadlines und Dauererreichbarkeit: Stress gehört für viele zum Arbeitsalltag. Doch wann wird aus normaler Belastung ein Risiko für die Gesundheit? Unser Schwerpunkt zeigt, wie Unternehmen und Beschäftigte die richtige Balance finden – und warum sowohl zu viel als auch zu wenig Arbeit krank machen kann.
Nach außen stabil und souverän, doch innerlich zunehmend erschöpft: Dauerbelastung verringert Leistungsfähigkeit und Entscheidungsqualität von Geschäftsführern und Entscheidern schleichend. Die gute Nachricht: Es gibt Strategien, um dem Prozess entgegenzuwirken.
Unsere Hände bekommen es in der Arbeitswelt mit unterschiedlichsten Gefährdungen zu tun. Sie packen schwere, scharfe oder spitze Gegenstände an, sie sind Hitze, Kälte oder Chemikalien ausgesetzt. Wer die Einsatzbedingungen, Normen, Symbole und Leistungsstufen kennt, kann geeignete Schutzhandschuhe auswählen.
KI macht Arbeit schneller, strukturierter und sicherer. Zumindest scheinbar. Doch mit der Auslagerung von Denken, Formulieren und Bewerten verändert sich auch, was im Inneren von Mitarbeitern geschieht. Urteilskraft, Selbstvertrauen und innere Beteiligung werden seltener trainiert – und damit leiser.
