Ständiges Funktionieren gilt in vielen Unternehmen noch als Stärke. Langfristig belastet es die Führung selbst und ihre Teams. Warum wirksame Prävention nicht erst beim Ausfall von Beschäftigten beginnt, sondern bei der Führung.
Der Krankenstand ist in mehreren aktuellen Auswertungen leicht zurückgegangen. Entwarnung bedeutet das nicht. Vor allem psychische Erkrankungen bleiben für Betriebe ein wichtiger Faktor bei den Fehlzeiten – und aktuelle Analysen zeigen eine weitere Zunahme.
Sichere Arbeit entsteht nicht allein durch Regeln. Führungskräfte müssen verstehen, wie gute Arbeit gelingt, Beschäftigten zuhören und Bedingungen schaffen, in denen offen aus dem Alltag gelernt wird.
Kurze Hose, kühler Körper? So einfach ist Hitzeschutz bei der Arbeit nicht. Arbeitskleidung muss Wärme abführen und zugleich vor UV-Strahlung und weiteren Gefährdungen schützen.
Arbeitsschutz lässt sich organisieren. Doch für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb sind Führungskräfte der entscheidende Hebel. Denn Prävention muss vorgelebt werden.
Mit dem Arbeitsschutzgesetz beginnt 1996 ein Paradigmenwechsel: Weg vom reinen Schutz vor Unfällen und Krankheiten, hin zu systematischer Prävention. Entscheidende Impulse kommen aus Europa – und prägen den betrieblichen Arbeitsschutz bis heute.
