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Neu DIN EN ISO 45001 veröffentlicht

Die neue internationale Norm soll den soll den wachsenden Ansprüchen in den Betrieben gerecht werden. Nach im März die DIN EN ISO 45001 veröffentlicht worden. Die neue Norm soll den wachsenden Ansprüchen im betrieblichen Arbeitsschutz-Management gerecht werden. Sie ersetzt den alten Standard, um Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS) zertifizieren zu lassen, die britische Norm BS OHSAS 18001. Unternehmen, die ihr Arbeitsschutz-Management-System nach dem alten Standard zertifiziert haben, wird für die Umstellung eine Übergangsfrist von drei Jahren eingeräumt.

Die DIN EN ISO 45001 legt die Anforderungen an Arbeitsschutz-Management-Systeme fest und beschreibt deren Integration in den betrieblichen Alltag. Die Norm soll damit helfen, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu verbessern, die Gesundheitsrisiken der Beschäftigten zu reduzieren, und dank der Zertifizierung bei Kunden, Lieferanten, Behörden oder Investoren den Nachweis erbringen, dass sicher und gesund gearbeitet wird und sich das Unternehmen an die gängigen Vorschriften hält. Die neue Norm gilt nicht nur für festangestellte Beschäftigte, sondern auch für Subunternehmer oder freie Mitarbeiter. Das heißt, das Arbeitsschutz-Management-System muss sicherstellen, dass zum Beispiel auch die Reinigungsfirma, die abends die Büros putzt, in die Arbeitsschutzmaßnahmen eingebunden wird.

Die neue DIN EN ISO 45001 basiert auf dem Plan-Do-Check-Act-Modell (PDCA) und orientiert sich an der sogenannten High-Level-Struktur. Das bedeutet, Struktur, Textbausteine und Definitionen sind einheitlich. Das soll die Integration in implementierte Managementsysteme mit mehreren Normen erleichtern.

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