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Neu DIN EN 1073-1/A1:2017-09, Entwurf „Schutzkleidung gegen feste Partikel einschließlich radioaktiver Kontamination – Teil 1: Anforderungen und Prüfverfahren für belüftete Schutzkleidung, zum Schutz des Körpers und der Atemwege; Deutsche und Englische Fassung EN 1073-1:2016/prA1:2017“

Dieser europäische Norm-Entwurf legt Anforderungen, Prüfverfahren, Kennzeichnung und Informationen des Herstellers für belüftete Schutzkleidung gegen radioaktive Kontamination durch feste Partikel fest. Dieser Norm-Entwurf dient als Grundlage für das Inverkehrbringen von Chemikalienschutzanzügen unter der Richtlinie 89/686/EWG für Persönliche Schutzausrüstung. Hierdurch soll ein einheitliches Sicherheitsniveau festgelegt werden. Mögliche Anwender dieses Norm-Entwurfs sind Prüfinstitute, Zertifizierungsstellen und Hersteller. Dieser Norm-Entwurf wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der EU-Richtlinien. Dieser Norm-Entwurf wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 162 „Schutzkleidung einschließlich Hand- und Armschutz und Rettungswesten“ erarbeitet, dessen Sekretariat von DIN gehalten wird. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 075-05-03 AA „Schutzkleidung gegen Chemikalien und radioaktive Kontamination“ im Normenausschuss Persönliche Schutzausrüstung (NPS) bei DIN. Der Norm-Entwurf ist vorgesehen als Änderung zu DIN EN 1073-1:2016.

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