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Geändert DIN EN 13155:2017-11 – Entwurf „Krane – Sicherheit – Lose Lastaufnahmemittel; Deutsche und Englische Fassung prEN 13155:2017“

Dieser Norm-Entwurf konkretisiert einschlägige Anforderungen von Anhang I der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG an erstmals im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebrachte Maschinen, um den Nachweis der Übereinstimmung mit diesen Anforderungen zu erleichtern.

Dieser europäische Norm-Entwurf legt Sicherheitsanforderungen für folgende lose Lastaufnahmemittel für Krane, Winden und handgeführte Manipulatoren fest: – Blechklemmen; – Vakuumheber; – selbstansaugend; – nicht selbstansaugend (Pumpe, Venturi-Düse, Gebläse); – Elektromagnete (batteriegespeiste und netzgespeiste); – Permanentmagnete; – Elektropermanentmagnete; – Traversen; – C-Haken; – Krangabeln; – Klemmen; und – Transportankersysteme für die Anwendung in Normalbeton, wie sie in Abschnitt 3 definiert sind. Dieser Norm-Entwurf enthält keine Anforderungen an: – lose Lastaufnahmemittel, die in direktem Kontakt mit Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten stehen, die aus Hygienegründen hohen Sauberkeitsanforderungen unterliegen; – Gefährdungen, die infolge der Handhabung bestimmter gefährlicher Materialien auftreten (zum Beispiel Explosivstoffe, feuerflüssige Massen, radioaktive Materialien); – Gefährdungen durch den Einsatz in explosionsfähiger Atmosphäre; – Gefährdungen durch Lärm; – Gefährdungen im Zusammenhang mit dem Heben von Personen; – elektrische Gefährdungen; und – Gefährdungen durch hydraulische und pneumatische Bauteile. Für risikoreiche Anwendungen, die von diesem Norm-Entwurf nicht behandelt werden, enthält EN 13001, 2:4.3.2 eine Leitlinie. Dieser Norm-Entwurf behandelt den Nachweis der statischen Festigkeit, die elastische Festigkeit und den Nachweis der Ermüdungsfestigkeit. Bei Lastaufnahmemitteln, die für weniger als 16 000 Lastwechsel konstruiert sind, wird der Nachweis der Ermüdungsfestigkeit von dem Nachweis der statischen Festigkeit abgedeckt (elastischer Zustand und Streckzustand, siehe 5.1.1.1). Dieser Norm-Entwurf behandelt im Allgemeinen keine Lastaufnahmemittel für den Transport über Personen hinweg. Einige Lastaufnahmemittel sind für diesen Zweck geeignet, sofern sie mit zusätzlichen Sicherungseinrichtungen ausgerüstet sind. In diesem Fall sind die zusätzlichen Sicherungseinrichtungen in den besonderen Anforderungen festgelegt. Dieser Norm-Entwurf behandelt keine Anschlagmittel, Pfannen, Spreizdorne, Kübel, Greifer oder Kübelgreifer. Dieser Norm-Entwurf gilt nicht für lose Lastaufnahmemittel für Krane, Winden und handgeführte Manipulatoren, die vor dem Datum der Veröffentlichung dieses Dokuments als Europäische Norm gefertigt wurden. Dieser Norm-Entwurf beinhaltet die Deutsche Fassung der vom Technischen Komitee CEN/TC 147 „Krane – Sicherheit“ im Europäischen Komitee für Normung (CEN) ausgearbeiteten prEN 13155:2017. Die DIN EN 13155:2009-08 wurde grundlegend überarbeitet. Im Besonderen sind folgende Änderungen vorgenommen worden: a) Im Anhang H (normativ) wurde das Nachweisverfahren für Transportankersysteme neu aufgenommen. Die nationalen Interessen bei der Erarbeitung werden vom Ausschuss NA 060-22-10 AA „Lenkungsausschuss Krane und Hebezeuge“ sowie NA 060-22-10-06 AK „Brücken – und Portalkrane“ (SpA CEN/TC 147/WG 14 und SpA ISO/TC 96/SC 9) im Fachbereich „Krane und Hebezeuge“ des DIN-Normenausschusses Maschinenbau (NAM) wahrgenommen. Vertreter der Hersteller und Anwender von Kranen und Hebezeugen sowie der Berufsgenossenschaften sind an der Erarbeitung beteiligt.

Detailliertere Informationen finden Sie hier https://www.beuth.de/de/norm-entwurf/din-en-13155/276407266